Fachkraft für elementar-pädagogische Sprachförderung

Termin/Ort

Beginn: auf Anfrage

KBZ Mönchengladbach
Alter Markt 10
41061 Mönchengladbach

Zeiten:
1 x monatlich
Freitags, 16:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Samstags, 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Ausbildungsdauer: 10 Monate

Mindestteilnehmerzahl: 10

Kosten

1.158 €
inkl. Prüfung

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Weitere Informationen

Sprache erschließt den Zugang zur Bildung.
Die Sprachkompetenz eines Kindes ist ausschlaggebend für seine Teilhabe an späteren Bildungsprozessen.

In Untersuchungen wie in der internationalen Schulleistungsstudie (PISA) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in den Jahren 2000 und 2003 aber schneiden die deutschen Schulkinder unterdurchschnittlich ab. Im Test der Lesekomepetenz der Fünfzehnjährigen hat jedes vierte Kind enorme Schwierigkeiten, einen Text sinnentnehmend zu lesen.

Der Einfluss der sozialen Herkunft auf Schülerleistungen in Deutschland ist überdurchschnittlich hoch und wurde bisher nicht aufgefangen.

Die Landesregierung versucht seit 2002, dieser Entwicklung entgegenzuwirken:

  • Seit 2002 hält das Land Nordrhein-Westfalen Landesmittel für gezielte Angebote zur Sprachförderung im Elementarbereich für Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf bereit. Ende 2005 wurden die Mittel verdoppelt.
  • Seit 2007 gilt im Elementarbereich die Regelung: Zwei Jahre vor Schulbeginn erfolgt eine Sprachstandsfeststellung, aufgrund welcher gezielte Sprachfördermaßnahmen anberaumt werden.

Wann aber sind solche Sprachfördermaßnahmen angebracht?

Das Ziel dieser Weiterbildung ist, Sie so zu informieren, zu sensibilisieren und zu schulen, dass Sie erkennen, wann eine frühzeitige Intervention angebracht ist und eingeleitet werden sollte. In Zusammenarbeit mit sprachpädagogischem Fachpersonal oder mit Hilfe geeigneter Verfahren sollen Sie beurteilen können, ob eine Sprachentwicklung altersgemäß verläuft und an wen sich Eltern und Einrichtungen bei Abweichungen wenden können.

Sie lernen die Vielzahl von Antragsformularen, Sprachstandserhebungen und Förderprogrammen kennen und werden befähigt, die passenden Hilfsmittel und Angebote herauszufiltern.

Das erklärte Ziel der Landesregierung:

"Jeder Schulanfänger versteht die Unterrichtssprache. Kinder mit Zuwanderergeschichte bekommen die gleichen Startchancen wie alle anderen Kinder. Ihre soziale Herkunft ist ohne Bedeutung für den schulischen Erfolg. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein Recht auf individuelle Förderung." (Schulministerin Sommer, Rede im Landtag am 22.06.2006)

"Sprachförderung wird ein wesentlicher Eckpfeiler in der Elementarpädagogik bei der Umwandlung von Kindertagesstätten zu Familienzentren." (Familienminister Laschet am 11.05.2006)


Kontakt:
Christina Mörgen
Mobil: +49 157 / 80 99 92 29
christina.moergen@kolping-aachen.de