Betreuungskraft § 53c SGB XI

Termin/Ort

Beginn: 17.01.2020

KBZ Mönchengladbach
Alter Markt 10
41061 Mönchengladbach

Zeiten:
1 x monatlich
Freitags, 16:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Samstags, 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Ausbildungsdauer: 10 Monate

Mindestteilnehmerzahl: 10

160 Unterrichtseinheiten
40 Stunden Praktikum in einer stationären Pflegeeinrichtung

Kosten

998 €
Prüfungsgebühr 59 €

Anmeldeschluss: 18.12.2019

Informationsabend: 06.11.2019, 18:30 Uhr
KBZ Mönchengladbach
Alter Markt 10
41061 Mönchengladbach (um Anmeldung wird gebeten)

Weitere Informationen

Betreuungskräfte im Rahmen der §§ 43b, 84 Abs. 8 und 85 Abs. 8 SGB XI werden ausgebildet, damit diese in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Betreuungs-
und Lebensqualität von Pflegebedürftigen in stationären Pflegeeinrichtungen verbessern. Den Bewohnern soll durch mehr Zuwendung, zusätzliche Betreuung und Aktivierung eine höhere Wertschätzung entgegen gebracht, mehr Austausch mit anderen Menschen und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden.

Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen die Pflegebedürftigen betreuen und aktivieren. Zusätzliche Betreuungskräfte sind keine Pflegekräfte. Als Betreuungs- und Aktivierungsmaßnahmen kommen Maßnahmen und Tätigkeiten in Betracht, die das Wohlbefinden, den physischen Zustand oder die psychische Stimmung der betreuten Menschen positiv beeinflussen können.

Grundlegende Anforderungen an die persönliche Eignung von Menschen, die beruflich eine Betreuungstätigkeit in stationären Pflegeeinrichtungen ausüben möchten, sind insbesondere

  • eine positive Haltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen,
  • soziale Kompetenz und kommunikative Fähigkeiten,
  • Beobachtungsgabe und Wahrnehmungsfähigkeit,
  • Empathiefähigkeit und Beziehungsfähigkeit,
    die Bereitschaft und Fähigkeit zu nonverbaler Kommunikation,
  • Phantasie, Kreativität und Flexibilität,
  • Gelassenheit im Umgang mit verhaltensbedingten Besonderheiten infolge von körperlichen, demenziellen und psychischen Krankheiten oder geistigen Behinderungen,
  • psychische Stabilität, Fähigkeit zur Reflexion des eigenen Handelns, Fähigkeit sich abzugrenzen,
  • Fähigkeit zur würdevollen Begleitung und Anleitung von einzelnen odermehreren Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen,
  • Teamfähigkeit,
  • Zuverlässigkeit

Für die berufliche Ausübung der zusätzlichen Betreuungsaktivitäten ist kein therapeutischer oder pflegerischer Berufsabschluss erforderlich. Allerdings stellt die berufliche Ausübung einer Betreuungstätigkeit in stationären Pflegeeinrichtungen auch höhere Anforderungen an die Belastbarkeit der Betreuungskräfte als eine in ihrem zeitlichen Umfang geringere ehrenamtliche Tätigkeit in diesem Bereich. Deshalb sind folgende Anforderungen an die Qualifikation der Betreuungskräfte nachzuweisen:

  • das Orientierungspraktikum,
  • die Qualifizierungsmaßnahme,
  • regelmäßige Fortbildungen bei bestehendem Beschäftigungsverhältnis